Nachhaltigkeitmehr als nur Symptombekämpfung

Nachhaltigkeit wird zu einer mess- und prüfbaren Verantwortung. Wir unterstützen Sie bei Ihrer nachhaltigen Strategie, der Kommunikation und dem Reporting – vom ersten Schritt bis zum Ziel. Dabei haben wir die Wertschöpfungskette ebenso im Blick wie die gesellschaftliche Wirkung.

Nachhaltigkeit

Unsere Expertise in Unternehmens-, Steuerberatung und Wirtschaftsprüfung ist die perfekte Kombination, wenn es um Nachhaltigkeit geht. Denn nur das, was organisatorisch verankert ist, kann geprüft werden – und was strategisch gewollt ist, wird erfolgreich sein. Bei Fragen zum Thema Nachhaltigkeit können unsere Experten helfen.

SERVICES

Dienstleistungen

Wir bieten eine Reihe von Dienstleistungen zum Thema Nachhaltigkeit an, um Ihnen bei verschiedenen Fragestellungen zu helfen. 

WIRTSCHAFTSPRÜFUNG
STEUERBERATUNG

Unterstützung im Rahmen der steuerlichen Beratung, bei der Erstellung von sowie der Prüfung von Nachhaltigkeitsberichten und Jahresabschlüssen.

NACHHALTIGE
UNTERNEHMENSBERATUNG

Von der Entwicklung Ihrer Nachhaltigkeitsstrategie, über die Implementierung und den Ausbau Ihrer Nachhaltigkeitsposition bis hin zum Controlling.

WISSENSWERTES
WORKSHOPS

Kompaktes Wissen und alle Fakten zur Nachhaltigkeitsberichterstattung aus einer Hand.

Was Sie jetzt wissen sollten

Die EU setzt den Kurs für mehr Nachhaltigkeit – Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD-E) Die neue CSRD-E sorgt für mehr Nachhaltigkeit in Unternehmen und setzt damit einen wichtigen Standard für die Zukunft.

Bislang war das Thema Nachhaltigkeitsbericht (oder auch allgemein CSR = Corporate Social Responsibility) im Zusammenhang mit dem Jahresabschluss nur ein Thema für kapitalmarktorientierte Gesellschaften, Banken und Versicherungen.

Durch den veröffentlichten Richtlinienentwurf erweitert sich der Kreis der Unternehmen, die künftig einen sog. Nachhaltigkeitsbericht aufstellen müssen, deutlich. Auch die Unternehmen, die in ihrer Satzung bzw. ihrem Gesellschaftsvertrag einen Verweis auf „Rechnungslegung wie eine große Kapitalgesellschaft“ haben, wären demzufolge betroffen. Dies ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Transparenz und Nachhaltigkeit in der Wirtschaft.

Künftig sollen alle nach den Größenkriterien des HGB (§ 267 Abs. 3 HGB) als groß geltende Kapitalgesellschaften unter die Berichterstattungspflicht fallen. Dies betrifft dann originär Kapitalgesellschaften mit einer Bilanzsumme > 20 Mio. €, Umsatzerlösen > 40 Mio. € und mehr als 250 Arbeitnehmer:innen.

Der Nachhaltigkeitsbericht wird im Lagebericht veröffentlicht und extern geprüft.

Positiv: Dies für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2024 beginnen, anzuwenden sein.

Neu: Inzwischen wurde diese Frist verlängert – auf den 1. Januar 2025! Konkret bedeutet dies, dass die Nachhaltigkeitsberichtserstattung erstmals in den Jahresabschlüssen ab 31. Dezember 2025 enthalten sein muss und somit Anfang 2026 zusammen mit dem Lagebericht zur Prüfung vorzulegen ist.

Die Nachhaltigkeitsberichterstattung wird ein komplexes und arbeitsintensives Instrument der Unternehmensberichterstattung. Dabei ist die Berichterstattung darüber nur das Ende eines umfassenden Prozesses im Unternehmen, der alle Bereiche einschließt. Die gesetzlichen Vertreter sind gut beraten, sich sehr frühzeitig mit den an sie gestellten Anforderungen zu beschäftigen und entsprechende Projekte und Arbeitsgruppen zu implementieren – so können wir unserer Zukunft gemeinsam entgegenblicken!

Unser kompetentes Team unterstützt Sie gerne bei der Vorbereitung, Prozessentwicklung und Erstellung eines Nachhaltigkeitsberichts. Wir sind für alle Herausforderungen zusammen stark! Jetzt Kontakt aufnehmen! 

Die drei Nachhaltigkeitsziele der Europäischen Kommission

QUELLE: EUROPÄISCHE KOMMISSION

EIN HINWEIS ZUM

Termin

Nach ihrer Verabschiedung auf EU-Ebene muss die Richtlinie bis zum 1. Dezember 2022 in nationales Recht umgesetzt werden, damit sie für die Unternehmen wirksam wird. Die Regelungen sollen nach dem bisherigen Zeitplan ab dem 01.01.2024 gelten. Der Zeitplan scheint sich allerdings nach hinten zu verschieben, sowohl der Schattenberichterstatter als auch der Europäische Rat schlagen eine verzögerte Einführung vor. An der grundsätzlich kommenden Pflicht für eine Vielzahl von Unternehmen und Organisationen ändert dies hingegen nichts